Basmati Reis: die ayurvedische Perspektive

Über Basmati Reis

Basmatireis ist eine Sorte langkörniger Reis, die in Indien, Pakistan und Bangladesch angebaut wird. Er ist bekannt für seinen unverwechselbaren Duft, den zarten Geschmack und die langen, leichten Körner. Tatsächlich bedeutet Basmati im Sanskrit „der Duftende“. Basmatireis wird im Ayurveda sehr geschätzt, weil er der leichteste und am leichtesten verdauliche Reis ist und eine beruhigende Wirkung auf Körper und Geist hat. Basmatireis gibt es in vielen verschiedenen Sorten – er kann weiß, gealtert weiß, gekocht weiß, rot oder braun sein. Die Kornlängen können sich auch zwischen den Marken erheblich unterscheiden. Bei der Auswahl von weißem Basmati ist es am besten, langkörnigen gealterten Basmati zu kaufen. Bei vorgekochtem (par-boiled) Reis wird der Reis vor dem Entfernen der Schale vorgekocht, wodurch die Nährstoffe tiefer in das Getreide gelangen. Dieser Reis ist cremefarben und leicht durchscheinend. Er ist ein bisschen schwerer als weißer Basmati, aber eine nahrhaftere Wahl. Roter und brauner Basmati sind ebenfalls etwas schwerer, da sie mehr Ballaststoffe enthalten.

Bewertung:

  • Guna: leicht, weich, nährend
  • Rasa: süß
  • Virya: kühlend
  • Vipaka: süß
  • Doshas: Tridosha: beruhigt Vata, Pitta und Kapha
  • Geistig: sattvisch

Die medizinischen Eigenschaften

Wie Mung Dahl ist Basmatireis süß, kühlend und leicht. Dies ist eine seltene Kombination. Normalerweise sind Lebensmittel, die süß und kühl sind, auch schwer. Basmatireis hat also wie Mung Dahl die besondere Eigenschaft, das Gewebe und das Immunsystem (aufgrund seiner Süße) zu nähren, ist aber auch leicht und leicht verdaulich. Basmatis rein süßer Geschmack und seine Wirkung nach der Verdauung wirken beruhigend und erdend auf Körper und Geist. Er wird auch als sattvisches Getreide angesehen, was bedeutet, dass er direkt dazu beiträgt, Frieden, Klarheit und Zufriedenheit im Geist zu fördern. Basmati gilt im Ayurveda als die Königin der Körner.

Der westliche Standpunkt

Aus westlicher Sicht ist Basmati auch eine der besten Entscheidungen, wenn es um Reis geht. Er hat einen neutralen pH-Wert und einen mittleren GI, was ihn zu einer besseren Wahl für Menschen mit Diabetes macht. Roter Basmatireis ist aus GI-Sicht mit einem GI von nur 48 sogar noch besser verträglich. Basmatireis enthält hauptsächlich Kohlenhydrate, etwas Protein, aber auch ein wenig Fett, Vitamine und Mineralien. Es ist eine gute Quelle für die B-Vitamine, Thiamin und Niacin sowie Eisen. Wenn Basmati mit Mung Dahl oder einer anderen Hülsenfrucht / Hülsenfrucht verzehrt wird, hast Du ein vollständiges Protein mit allen essentiellen Aminosäuren!

Empfohlene Einnahme

Basmati Reis passt zu den meisten Gerichten. Du kannst ihn in Kicharees, Pilaus verwenden und als Beilage zu allen Gemüsesorten und Currys. Und wenn etwas übrig bleibt, koche es mit Milch, Zucker und Gewürzen, um morgens einen köstlichen Brei oder abends einen Pudding zuzubereiten. Wenn Du Risotto oder Sushi kochst, verwende Risotto- oder Sushi-Reis. Für so ziemlich alles andere verwende bevorzugt Basmati.

Tipp: Wenn Du eine große Menge Reis für eine große Anzahl von Menschen kochen willst, ist roter Reis oder pargekochter Reis die einfachere Wahl, da er unter dem Druck einer großen Menge seine Form besser behält. Weißer Basmati kann etwas zerquetscht werden und ist nicht so leicht und locker wie beim Kochen kleinerer Mengen.

Wer muss beim Essen aufpassen?

Jeder kann und sollte Basmatireis essen. Er wäre nur dann zu vermeiden, wenn Du von deinem Ayurveda-Arzt ein ganz bestimmtes Ama-Reduktions-Fasten einhalten müsstest und angewiesen würdest, jegliches Getreide zu meiden (dies ist jedoch in der Regel nur für jeweils 3-10 Tage möglich). Wenn Du an Diabetes leidest, wird Dir möglicherweise geraten mehr von der roten Sorte zusammen mit anderen Getreidesorten mit niedrigem GI zu essen.